Seit ihrem Regiestudium in Hamburg (1990-1996) in der Regieklasse von Jürgen Flimm und Manfred Brauneck, sowie ihrem Gaststudium an der Hochschule für Musik und Theater im Bereich Schauspiel bei Jutta Hoffmann und Pjotr Olev, arbeitet sie als freischaffende Regisseurin und Bühnenbildnerin an Stadt-, Staats- und Jugendtheatern sowie in der freien Szene im deutschsprachigen Raum, in New York und in Cali.
Ihren künstlerischen Schwerpunkt setzt sie auf das Zusammenspiel von Schauspiel, Musik und Videoprojektionen.
Von 2003-2005 übernimmt sie die künstlerische Leitung des StiC-er Jugendtheater in Stralsund und wird mit ihren Produktionen mehrfach auf nationale und internationale Festivals eingeladen, mit “1984” von George Orwell und “Merlin” von Tankred Dorst zum “Theatertreffen der Jugend” (2005 / 2006) in Berlin.
2009 wird ihre Inszenierung FAUST ON SPEED Goethes Faust 1&2 [remixed] des Koblenzer Jugendtheaters zum “Sturm und Drang”-Festival eingeladen und vom ZDFtheaterkanal aufgezeichnet.
In der Theaterarbeit mit Jugendlichen begeistert sie die Erstellung von konsequenten Kurzfassungen anspruchsvoller Texte.
Von 2018-2019 installiert sie als Projektleiterin das Förderprogramm „Tafel macht Kultur“ im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Ministeriums für Bildung und Forschung für Tafel Deutschland e.V. in der Tafel-Akademie gGmbH und ermöglicht in diesem Rahmen 90 Bündnisse für Bildung deutschlandweit. -> Broschüre ansehen
Seit 2020 arbeitet sie wieder freiberuflich. Bildende Kunst, Webdesign als digitales Standbein sowie Kurz- und Animationsfilme bereichern ihr Portfolio um weitere Aspekte.
Ab 2022-2025 entstehen in Zusammenarbeit mit der Hinterlandbühne Rügen im Rahmen der Reihe von LesePerformances “dicke bücher am feuer” anspruchsvolle Kurzfassungen von “dicken Büchern” der Weltliteratur (Moby Dick, Die Elenden, Krieg & Frieden), die sie als LesePerformances in Szene gesetzt werden.
Von August bis Oktober 2025 wirkt sie in der Greenery auf dem Set von Volker Schlöndorffs Verfilmung des Romans “Heimsuchung” von Jenny Erpenbeck mit.